Und er ist der Kopf des Lei­bes, der Ver­samm­lung – der der An­fang ist; erst­ge­bo­ren aus den To­ten, da­mit er in allem den Vor­rang hat. (›An Ko­los­ser‹ 1, 18)

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 Auf­er­weckt!

— In allem der Erste —

Einführung:

Wie ge­schrie­ben steht: Zum Va­ter vie­ler Völ­ker ha­be ich dich* ge­macht - vor Gott. Dem glaub­te er; dem le­ben­dig ma­chen­den die To­ten und Ru­fen­dem das nicht-Sei­en­de als ein Sei­en­des.


*) Abraham

An Römer 4, 17


Es wurde je­doch nicht nur sei­net­we­gen ge­schrie­ben – dass es* ihm an­ge­rech­net wor­den war – son­dern auch un­se­ret­we­gen, de­nen es an­ge­rech­net wer­den soll:

Den an den glau­ben­den, der Jesus, un­se­ren Herrn, auf­er­weckt hat von den To­ten. Der da­hin­ge­ge­ben wur­de we­gen un­se­rer Ver­sün­di­gung­en und auf­er­weckt wur­de zu un­se­rer Recht­fer­ti­gung.


*) sein Glau­ben

An Römer 4, 23 - 25

Hauptteil I – Wurzeln im AT

Da nun ging auch der an­de­re Jün­ger, der als Er­ster ge­kom­men war, in die Grab­kam­mer hi­nein – und sah und glaub­te, denn sie hat­ten noch nicht in der Schrift er­kannt, dass er

»von den To­ten auf­er­ste­hen …«

Alt­testa­mentl. Zi­ta­­te hier­zu:


I.
»Denn du über­lässt mei­ne See­le nicht dem To­ten­reich; du gibst dei­nen From­men nicht die Gru­be zu schau­en.«


Quelle: Psalm 16, 10
Die Psal­men gel­ten als bis 1000 v. Chr. auf­ge­schrie­ben, sind oft je­doch we­sent­lich äl­ter.

II.
»Wenn er sei­ne See­le als schul­dig hin­hält, wird er Sa­men se­hen; wird er Ta­ge lang ma­chen. Und der Wil­le des JHWH; in sei­ner Hand wird er ge­lin­gen.

Von der Müh­sal sei­ner See­le wird er se­hen*, wird er ge­sät­tigt wer­den.«


*) Frucht, und: wer sieht, lebt.
Quelle: Jesaja 53, 10b - 11a (um 700 v. Chr.)

… müsse.

Die Jünger ging­en nun wie­der; weg zu sich.

Nach Johannes 20, 8 - 10

Haupt­teil II – der Auf­er­stan­de­ne

Maria aber stand wei­nend drau­ßen an der Grab­kam­mer. Wie sie nun wein­te, bück­te sie sich nie­der zur Grab­kam­mer und sieht da zwei En­gel in Weiß sit­zend, ei­nen beim Haupt und ei­nen zu den Füs­sen – da, wo der Leich­nam Jesu ge­le­gen hat­te. Und die­se spre­chen zu ihr: Frau, wa­rum weinst du?

Sie sagt zu ih­nen: Sie ha­ben mei­nen Herrn fort­ge­nom­men, und ich weiß nicht, wohin sie ihn ge­legt ha­ben.

Als sie dies ge­sagt hat­te, wand­te sie sich zu den hin­te­ren (Be­rei­ch­en) und sieht Jesus da­ste­hend; und sie wus­ste nicht, dass es Jesus ist.

Jesus sagt zu ihr: Frau, was weinst du? Wen suchst du?

Sie, ihn für den Gärt­ner hal­tend, sagt zu ihm: Herr – wenn du ihn weg­ge­tra­gen hast, sage mir, wo­hin du ihn ge­legt hast, und ich wer­de ihn ho­len.

Jesus sagt zu ihr: Maria.

Sie wandte sich zu ihm hin und sagt auf he­brä­isch: „Rab­bu­ni“! – das heißt: Meis­ter.

Jesus sagt zu ihr: Fas­se mich nicht an, denn ich bin noch nicht zum Va­ter auf­ge­fah­ren. Geh aber zu mei­nen Brü­dern und sa­ge ih­nen: Ich fah­re auf zu mei­nem Va­ter und eu­rem Va­ter, zu mei­nem Gott und eu­rem Gott.

Da geht Maria, die Mag­da­le­ne­rin, den Jün­gern ver­kün­di­gend:

»Ich ha­be den Herrn ge­se­hen; und dies ha­be er ihr ge­sagt.«

Nach Johannes 20, 11 - 18