Siehe, er, mein Knecht, wird er­folg­reich sein.

Überschrift: Jesaja 53 767 - 697 v. Chr.

Er wird sich er­he­ben, und hoch­ge­ho­ben wer­den – und er wird sehr he­r­aus­ra­gen. *


Schau des Jesaja, Sohn des Amoz, die er über Juda und Jerusalem schau­te in den Ta­gen von Usia, Jotam, Ahas, Hiskia – Kö­ni­gen in Juda.

Jesaja 1, 1


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Wer glaubte un­ser­er Ver­kün­di­gung?
Und auf wem wur­de der Arm von JHWH of­fen­bar?

Jesaja 53, 1

Schoessling

Und er stieg auf wie der Schöss­­ling vor sei­nem An­ge­sicht, und wie mit Wur­zel in dürf­ti­ger Er­de.
Kei­ne Ge­stalt war ihm und kei­ne Ho­heit, dass wir ihn an­ge­se­hen hät­ten – und kein An­se­hen, dass wir sei­ner be­gehrt hät­ten.

2

Er war von Men­schen ver­ach­tet und ver­las­sen; ein Mann der Schmer­zen und mit Krank­heit be­kannt – wie je­mand, vor dem man das Ge­sicht ver­hüllt. Er war ver­ach­tet; und wir hiel­ten ihn für nicht be­ach­tens­wert.

3

Trotz­dem trug er, ja er, un­se­re Krank­hei­ten, und lud sich un­se­re Schmer­zen auf. Und wir? Wir hiel­ten ihn für ei­nen »Be­rühr­ten«: Ge­schla­gen­en von Gott, und Nie­der­ge­beug­ten.

4

5

Alle von uns hat­ten sich – wie es ein Schaf tut – ver­lau­fen. Ein Mann geht sei­nen Weg: So hat­ten wir uns aus­ge­rich­tet. Und JHWH – er ließ ihn eben­die­se un­ser al­ler Schuld tref­fen.

6

Er wurde miss­han­delt, und er, er beug­te sich und er tat sei­nen Mund nicht auf – wie das Lamm, das zur Schlach­tung ge­führt wird und wie das Mut­ter­schaf, das an­ge­sichts des Sche­rers ver­stummt – in die­ser Art öff­ne­te er sei­nen Mund nicht.

7

Aus Ver­haf­tung und dem Ge­richt wur­de er he­raus­ge­nom­men (1); und bei sei­nem Ge­schlecht° – wer be­denkt, dass er vom Land der Le­ben­den ge­trennt wor­den war?

We­gen der Ab­trün­nig­keit mei­nes Vol­kes wur­de ihm der Scha­den.


*) Im Titel der Seite: Jesaja 52, 13
1) Mit der Auferweckung nach seinem Tod am Kreuz
°) Zeit­genos­sen oder auch: Men­schen all­ge­mein

8

Und er gab (ihm) sein Grab bei Übel­tä­tern, und

»bei Rei­chen«
Neutes­tamentl. Er­fül­lung:

»Als es je­doch Abend ge­wor­den war, kam ein rei­cher Mann na­mens Josef, der auch selbst ein Jün­ger Jesu ge­wor­den war, aus Arimathäa. Die­ser ging hin zu Pilatus, und er­bat sich den Leich­nam Jesu. Da be­fahl Pilatus des­sen Her­aus­ga­be.

Und als er den Leich­nam ent­ge­gen­ge­nom­men hat­te, wickel­te Josef ihn in rei­nes Lei­nen und leg­te ihn in sei­ne neue Grab­kam­mer, die er in Fels­ge­stein aus­ge­hau­en hat­te, und, nach­dem er ei­nen gros­sen Stein vor den Ein­gang der Grab­kam­mer ge­wälzt hat­te, ging er fort.«


Quelle:
Nach Matthäus 27, 57 - 60

in sei­nen To­den (sic!), da er kein Un­recht ge­tan hat­te und in sei­nem Mund kein Be­trug ge­we­sen war.

9

Und JHWH – er woll­te sein Zer­schla­gen; er mach­te das Lei­den. Wenn er sei­ne See­le als schul­dig hin­hält, wird er Samen se­hen; wird er Ta­ge lang ma­chen. Und der Wil­le des JHWH; in sei­ner Hand wird er ge­lin­gen.

10

Von der Müh­sal sei­ner See­le wird er se­hen*, wird er ge­sät­tigt werden. In sei­ner Kennt­nis wird er, der Ge­rech­te, mein Knecht, den Vie­len Ge­rech­tig­keit ma­chen, und ih­re Ver­feh­lung­en … er wird sie tra­gen.


*) meint: Ergeb­nis­se bzw. Früch­­te se­hen

11

Des­we­gen wer­de ich ihm an den Vie­len ei­nen An­teil ge­ben und mit Mäch­ti­gen wird er die Beu­te tei­len da­für, dass er stell­ver­tre­tend sei­ne See­le zum To­de hin­ge­gos­sen hat und zu den Ab­trün­ni­gen ge­zählt wor­den war, und er die Sün­de der Vie­len trug, und er für die Übel Tu­en­den ein­ge­tre­ten war.

Jesaja 53, 12