Vater unser

(Jesus sagt uns durch Matthäus:)
Und wenn ihr be­tet, sollt ihr nicht wie die Heuch­ler sein, weil sie es lie­ben, in den Sy­na­go­gen und an den Ecken der Stra­ßen ste­hend zu be­ten, da­mit sie sich den Leu­ten zei­gen!

Wahr­lich, ich sa­ge euch: sie ha­ben ih­ren Lohn em­pfang­en. Du aber, wenn du be­test, geh in dein in­ner­stes Ge­mach hi­nein, und, nach­dem du dei­ne Tü­re ge­schlos­sen hast, be­te zu dei­nem Va­ter, dem im Ver­bor­gen­en!

Und dein Va­ter, der im Ver­bor­gen­en se­hen­de, wird dir ver­gel­ten. Be­tend je­doch, plap­pert nicht wie die Hei­den! Sie mei­nen näm­lich, ih­rer vie­len Wor­te we­gen er­hört zu wer­den.

Werdet ihnen also nicht gleich! Denn euer Vater weiß, wo­ran ihr Be­darf habt, noch bevor ihr ihn bit­tet.

So also sollt ihr beten:

Nach Matthäus 6, Verse 5 - 9b

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Vater unser

Stu­dien-Über­set­zung

Vater unser, du in den Himmeln*

• Ge­hei­ligt werde dein Na­me • Kom­men soll dein Reich • Ge­sche­hen soll dein Wil­le, so, wie im Him­mel, auch auf Er­den • Das Brot das uns­ri­ge für den heu­ti­gen Tag gib uns heu­te • Und ver­gib uns die uns­rigen Schul­den, wie auch wir ver­ge­ben ha­ben den uns­ri­gen Schuld­nern • Auch füh­re uns nicht hi­nein in Ver­su­chung, son­dern ret­te uns vom Bö­sen!


Aus »Nach Matthäus«, Kap. 6, Ver­se 9b - 13.
Trenn­punk­te wie Nestle-Aland, No­vum Tes­ta­men­tum Gre­cae, 26. Auf­la­ge.

*) »Am An­fang schuf Gott die Him­mel (ha scha­ma­jim) und die Er­de.«  – also auch in der Schöp­fungs­ge­schich­te steht „Him­mel“ im He­brä­i­schen als Plu­ral! (1 Mose 1, 1)
Apos­tel Paulus be­rich­te­te betr. Himmel:
„Ich weiß von ei­nem Men­schen in Chris­tus, der vor vier­zehn Jah­ren (ob im Lei­be, weiß ich nicht, oder ob au­ßer­halb des Lei­bes, weiß ich nicht; Gott weiß es) bis in den drit­ten Him­mel ent­rückt wur­de.“ (›An Ko­rin­ther 2‹ 12,  2)
• Das ent­spricht der Aus­sa­ge von un­ter­schied­li­chem­ Lohn für die An­hän­ger Jesu:
»Denn wir al­le müs­sen vor dem Rich­ter­stuhl Christi of­fen­bar wer­den, da­mit ein jeg­li­cher em­pfan­ge, was er ver­mit­tels des Lei­bes ge­wirkt hat, es sei gut oder bö­se« (NT: ›An Ko­rin­ther 2‹ 5, 10)

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