„So liefert nun den Beweis eurer Liebe“

2Kor 8, 24 a


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Lesung zum Shabat am 7. März 2026

Zweiter Brief an die Korinther, Kap. 8

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Um 57 n. Chr.

Wir tun euch aber, ihr Brü­der, die Gnade Got­tes kund, wel­che den Ge­mein­den Ma­ze­do­ni­ens ge­ge­ben wor­den ist.

Denn trotz vie­ler Trüb­sals­pro­ben hat ihre über­flie­ßen­de Freu­de und ihre so tiefe Armut den Reich­tum ihrer Ge­be­freu­dig­keit zu­ta­ge ge­för­dert.

Denn nach Ver­mö­gen, ja ich be­zeu­ge es, über ihr Ver­mö­gen waren sie be­reit­willig

und baten uns mit vie­lem Zu­re­den um die Gnade, an dem Diens­te für die Hei­li­gen teil­neh­men zu dürfen,

und nicht nur, wie wir es er­hoff­ten, son­dern sich selbst gaben sie hin, zu­erst dem Herrn und dann uns, durch den Wil­len Gottes,

so dass wir Titus zu­spra­chen, die­ses Lie­bes­werk, wie er es an­ge­fan­gen hatte, nun auch bei euch zu Ende zu führen.

Aber wie ihr in allen Stü­cken reich seid, an Glau­ben, am Wort, an Er­kennt­nis und an allem Eifer und der Liebe, die ihr zu uns habt, so möge auch die­ses Lie­bes­werk reich­lich bei euch aus­fallen!

Nicht als Gebot sage ich das, son­dern um durch den Eifer an­de­r­er auch die Echt­heit eurer Liebe zu er­proben.

Denn ihr ken­net die Gnade uns­res Herrn Jesus Chris­tus, dass er, ob­wohl er reich war, um eu­ret­wil­len arm wurde, damit ihr durch seine Armut reich würdet!

10 Und ich gebe meine Mei­nung hie­r­ü­ber ab: Es ist ge­zie­mend für euch, weil ihr nicht nur das Tun, son­dern auch das Wol­len seit vo­ri­gem Jahre an­ge­fan­gen habt,

11 dass ihr nun auch das Tun voll­en­det, damit der Ge­neigt­heit des Wil­lens auch das Voll­en­den ent­spre­che, nach Maß­gabe des­sen, was ihr habt.

12 Denn wo der gute Wille vor­han­den ist, da ist einer an­ge­nehm nach dem, was er hat, nicht nach dem, was er nicht hat.

13 Die­ses sage ich aber nicht, damit an­de­re Er­leich­te­rung haben, ihr aber Be­dräng­nis; son­dern nach dem Grund­satz der Gleich­heit soll in der jet­zi­gen Zeit euer Über­fluss dem Man­gel jener ab­helfen,

14 auf dass auch ihr Über­fluss eurem Man­gel ab­hel­fe, damit ein Aus­gleich statt­finde,

15 wie ge­schrie­ben steht: »Wer viel sam­mel­te, hatte nicht Über­fluss, und wer wenig sam­mel­te, hatte nicht Mangel.«

16 Gott aber sei Dank, der den­sel­ben Eifer für euch dem Titus ins Herz ge­ge­ben hat.

17 Denn er nahm nicht nur den Zu­spruch an, son­dern reis­te, weil er so gro­ßen Eifer hatte, frei­wil­lig zu euch ab.

18 Wir sand­ten aber den Bru­der mit ihm, des­sen Lob wegen des Ev­an­ge­li­ums bei allen Ge­mein­den [be­kannt ge­wor­den] ist.

19 Und nicht nur das, son­dern er ist auch von den Ge­mein­den zu un­serm Rei­se­ge­fähr­ten er­wählt wor­den für die­ses Lie­bes­werk, das von uns zur Ehre des Herrn selbst und zum Be­wei­se uns­res guten Wil­lens be­sorgt wird,

20 indem wir das ver­hü­ten wol­len, dass uns je­mand die­ser rei­chen Steu­er hal­ben, die durch uns be­sorgt wird, übel nach­rede.

21 Denn wir sind auf das be­dacht, was recht ist, nicht nur vor dem Herrn, son­dern auch vor den Men­schen.

22 Wir sand­ten aber mit ihnen un­sern Bru­der, den wir oft und in vie­len Stü­cken als eif­rig er­fun­den haben, der jetzt aber im gro­ßen Ver­trau­en zu euch noch viel eif­ri­ger ist.

23 Was Titus be­trifft, so ist er mein Ge­nos­se und Mit­ar­bei­ter für euch; unsre Brü­der aber sind Apos­tel der Ge­mein­den, eine Ehre Christi.

24 So lie­fert nun den Be­weis eurer Liebe und uns­res Rüh­mens von euch ihnen ge­gen­ü­ber öf­fent­lich vor den Ge­mein­den!

 


Verwen­de­ter Text: Schlachter Bibel 1951.
Übersetzt von Franz-Eugen Schlachter.
© Genfer Bibel­gesell­schaft 1951. Ent­nom­men dem Xiphos / Sword -Projekt.

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