„Eine Buße zum Heil“

2Kor 7, 10 b


Lesun­gen

auf jesusistderweg.de

Lesung zum Shabat am 28. Februar 2026

Zweiter Brief an die Korinther, Kap. 7

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Um 57 n. Chr.

Weil wir nun diese Ver­hei­ßun­gen haben, Ge­lieb­te, so wol­len wir uns rei­ni­gen von aller Be­fle­ckung des Flei­sches und des Geis­tes, zur Voll­en­dung der Hei­li­gung in Got­tes­furcht.

Das müsst ihr uns zu­ge­ben: Wir haben nie­man­dem Un­recht getan, nie­mand ge­schä­digt, nie­mand über­vor­teilt.

Ich er­wäh­ne das nicht, um zu ver­dam­men; denn ich habe vor­hin ge­sagt, dass ihr in uns­ren Her­zen seid, mit­zu­ster­ben und mit­zu­leben.

Ich bin sehr frei­mü­tig euch ge­gen­ü­ber und rühme viel von euch. Ich bin mit Trost er­füllt, ich flie­ße über von Freu­de bei all uns­rer Trüb­sal.

Denn als wir nach Ma­ze­do­ni­en kamen, hatte unser Fleisch keine Ruhe, son­dern wir wur­den auf alle Art be­drängt, drau­ßen Kämp­fe, drin­nen Furcht.

Aber Gott, der die Ge­rin­gen trös­tet, der trös­te­te uns durch die An­kunft des Titus;

und nicht bloß durch seine An­kunft, son­dern auch durch den Trost, wel­chen er bei euch emp­fan­gen hatte. Als er uns von eurer Sehn­sucht, eurer Klage, eurem Eifer für mich be­rich­te­te, da freu­te ich mich noch mehr.

Denn wenn ich euch auch durch den Brief trau­rig ge­macht habe, so be­reue ich es nicht; und wenn ich es be­reut habe (denn ich sehe, dass euch jener Brief, wenn auch nur für eine Stun­de, trau­rig ge­macht hat),

so freue ich mich jetzt nicht da­r­ü­ber, dass ihr be­trübt, wohl aber, dass ihr zur Buße be­trübt wor­den seid; denn Gott gemäß seid ihr be­trübt wor­den, so dass ihr in kei­ner Weise von uns Scha­den ge­nom­men habt.

10 Denn das Gott ge­mä­ße Trau­ern be­wirkt eine Buße zum Heil, die man nie zu be­reu­en hat, das Trau­ern der Welt aber be­wirkt den Tod.

11 Denn siehe, eben jenes Gott ge­mä­ße Trau­ern, wel­chen Fleiß hat es bei euch be­wirkt, dazu Ver­ant­wor­tung, Ent­rüs­tung, Furcht, Ver­lan­gen, Eifer, Be­stra­fung! Ihr habt in jeder Hin­sicht be­wie­sen, dass ihr rein seid in der Sache.

12 Wenn ich euch also ge­schrie­ben habe, so ge­schah es nicht wegen des Be­lei­di­gers, auch nicht wegen des Be­lei­dig­ten, son­dern damit euer Eifer of­fen­bar würde, den ihr für uns vor Gott be­wie­sen habt.

13 Des­we­gen sind wir ge­trös­tet wor­den. Zu uns­rem Trost hinzu freu­ten wir uns aber noch viel mehr über die Freu­de des Titus; denn sein Geist war von euch allen er­quickt worden.

14 Denn wenn ich euch ihm ge­gen­ü­ber ge­rühmt hatte, bin ich damit nicht zu­schan­den ge­wor­den, son­dern wie wir euch ge­gen­ü­ber stets die Wahr­heit ge­spro­chen haben, so ist auch unser Rüh­men dem Titus ge­gen­ü­ber wahr ge­worden;

15 und er ist jetzt noch viel mehr für euch ein­ge­nom­men, da er an euer aller Ge­hor­sam ge­denkt, wie ihr ihn mit Furcht und Zit­tern auf­ge­nom­men habt.

16 Ich bin froh, dass ich mich in allem auf euch ver­las­sen kann.

 


Verwen­de­ter Text: Schlachter Bibel 1951.
Übersetzt von Franz-Eugen Schlachter.
© Genfer Bibel­gesell­schaft 1951. Ent­nom­men dem Xiphos / Sword -Projekt.

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