Ste­pha­nus

Apg 6

Le­sung der 'Apos­tel­ge­schichte'

Apg 6

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Um 63 n. Chr.

In die­sen Tagen nun ent­stand bei der Zu­nah­me der Zahl der Jün­ger laute Un­zu­frie­den­heit der Hel­le­nis­ten gegen die He­brä­er, weil ihre Wit­wen bei der täg­li­chen Ver­pfle­gung nicht ge­nü­gend be­rück­sich­tigt wür­den.

So be­rie­fen denn die Zwölf die Ge­samt­heit der Jün­ger und sag­ten: »Es scheint uns nicht das Rich­ti­ge zu sein, dass wir die Ver­kün­di­gung des Wor­tes Got­tes hint­an­set­zen, um den Tisch­dienst zu be­sor­gen.

So seht euch nun, ihr Brü­der, nach sie­ben be­währ­ten, mit Geist und Weis­heit er­füll­ten Män­nern aus eurer Mitte um, damit wir sie zu die­sem Dienst be­stel­len;

wir selbst aber wol­len uns aus­schließ­lich dem Gebet und dem Dienst am Wort wid­men.«

Die­ser Vor­schlag fand den Bei­fall der gan­zen Ver­samm­lung, und man wähl­te Ste­pha­nus, einen Mann voll Glau­bens und hei­li­gen Geis­tes, fer­ner den Phi­lip­pus, Pro­cho­rus, Ni­ka­nor, Timon, Par­me­nas und Niko­la­us, einen Ju­den­ge­nos­sen aus An­ti­o­chia.

Diese Män­ner ließ man vor die Apos­tel hin­tre­ten, die (für sie) be­te­ten und ihnen die Hände auf­leg­ten.

Das Wort Got­tes brei­te­te sich nun immer wei­ter aus, und die Zahl der Jün­ger ver­mehr­te sich in Je­ru­sa­lem stark; sogar eine große Menge von Pries­tern wurde dem Glau­ben ge­hor­sam.

Stepha­nus aber, ein Mann voll Gnade und Geis­tes­kraft, tat Wun­der und große Zei­chen unter dem Volke.

Da tra­ten ei­ni­ge Mit­glie­der der so­ge­nann­ten Sy­na­go­ge der Frei­ge­las­se­nen sowie der Cy­re­nä­er und Ale­xan­dri­ner und der Sy­na­go­gen der Ci­li­ci­er und der Pro­vinz Asien auf und führ­ten mit Ste­pha­nus Streit­ge­sprä­che,

10 ver­moch­ten je­doch gegen die Weis­heit und den Geist, mit dem er re­de­te, nicht auf­zu­kom­men.

11 In­fol­ge­des­sen stif­te­ten sie Män­ner an, die aus­sa­gen muss­ten: »Wir haben ihn Läs­ter­wor­te gegen Mose und gegen Gott aus­spre­chen hören.«

12 So wie­gel­ten sie denn das Volk sowie die Äl­tes­ten und die Schrift­ge­lehr­ten auf, fie­len dann über ihn her, schlepp­ten ihn mit sich und führ­ten ihn vor den Hohen Rat.

13 Hier lie­ßen sie fal­sche Zeugen auf­tre­ten, die aus­sag­ten: »Die­ser Mensch hört nicht auf, Reden gegen die hei­li­ge Stät­te hier und das Ge­setz zu füh­ren.

14 So haben wir ihn sagen hören: ›Die­ser Jesus von Na­za­reth wird diese Stät­te zer­stö­ren und die Ge­bräu­che ab­än­dern, die Mose uns ver­ord­net hat.‹«

15 Als nun alle, die im Hohen Rate saßen, ihre Blicke ge­spannt auf ihn rich­te­ten, sahen sie sein Ant­litz (ver­klärt) wie das An­ge­sicht eines En­gels.

 


Verwen­de­ter Text: Menge-Bibel (1939)
Ent­nom­men dem Xiphos / Sword -Pro­jekt.

Link zu 'Xiphos' (= Schwert; ge­meint das des Geis­tes): xiphos.org

Link zu 'Sword': crosswire.org

 

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