„Das helle Licht des Evange­liums“

2Kor 4, 4 b

Lesung aus dem Zweiten Brief an die Korinther

2Kor 4

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Um 57 n. Chr.

Darum, weil wir die­sen Dienst haben, gemäß der uns wi­der­fah­re­n­en Barm­her­zig­keit, so las­sen wir uns nicht ent­mu­tigen,

son­dern haben ab­ge­sagt der Ver­heim­li­chung aus Scham und gehen nicht mit Rän­ken um, fäl­schen auch nicht Got­tes Wort; son­dern durch Of­fen­ba­rung der Wahr­heit emp­feh­len wir uns jedem mensch­li­chen Ge­wis­sen vor Gott.

Ist aber unser Evan­ge­li­um ver­hüllt, so ist es bei denen ver­hüllt, die ver­lo­ren gehen;

in wel­chen der Gott die­ser Welt die Sinne der Un­gläu­bi­gen ver­blen­det hat, dass ihnen nicht auf­leuch­te das helle Licht des Evan­ge­li­ums von der Herr­lich­keit Chris­ti, wel­cher Got­tes Eben­bild ist.

Denn wir pre­di­gen nicht uns selbst, son­dern Jesus Chris­tus, dass er der Herr sei, wir aber eure Knech­te um Jesu willen.

Denn der Gott, wel­cher aus der Fins­ter­nis Licht her­vor­leuch­ten hieß, der hat es auch in un­sern Her­zen licht wer­den las­sen zur Er­leuch­tung mit der Er­kennt­nis der Herr­lich­keit Got­tes im An­ge­sicht Jesu Christi.

Wir haben aber die­sen Schatz in ir­de­n­en Ge­fä­ßen, auf dass die über­schweng­li­che Kraft von Gott sei und nicht von uns.

Wir wer­den al­lent­hal­ben be­drängt, aber nicht er­drückt; wir kom­men in Ver­le­gen­heit, aber nicht in Ver­zweif­lung;

wir wer­den ver­folgt, aber nicht ver­las­sen; wir wer­den nie­der­ge­wor­fen, aber wir kom­men nicht um;

10 wir tra­gen al­le­zeit das Ster­ben Jesu am Leibe herum, damit auch das Leben Jesu an uns­rem Leibe of­fen­bar werde.

11 Denn im­mer­dar wer­den wir, die wir leben, dem Tode preis­ge­ge­ben um Jesu wil­len, damit auch das Leben Jesu of­fen­bar werde an uns­rem sterb­li­chen Flei­sche.

12 So ist also der Tod wirk­sam in uns, das Leben aber in euch.

13 Weil wir aber den­sel­ben Geist des Glau­bens haben, gemäß dem, was ge­schrie­ben steht: »Ich habe ge­glaubt, darum habe ich ge­re­det«, so glau­ben auch wir, darum reden wir auch,

14 da wir wis­sen, dass der, wel­cher den Herrn Jesus von den Toten auf­er­weckt hat, auch uns mit Jesus auf­er­we­cken und samt euch dar­stel­len wird.

15 Denn es ge­schieht alles um eu­ret­wil­len, damit die zu­neh­men­de Gnade durch die Vie­len den Dank über­flie­ßen lasse zur Ehre Gottes.

16 Darum wer­den wir nicht ent­mu­tigt; son­dern wenn auch unser äu­ße­r­er Mensch zu­grun­de geht, so wird doch der in­ne­re Tag für Tag er­neuert.

17 Denn un­se­re Trüb­sal, die zeit­lich und leicht ist, ver­schafft uns eine ewige und über alle Maßen ge­wich­ti­ge Herr­lich­keit,

18 uns, die wir nicht sehen auf das Sicht­ba­re, son­dern auf das Un­sicht­bare; denn was sicht­bar ist, das ist zeit­lich; was aber un­sicht­bar ist, das ist ewig.

 


Verwen­de­ter Text: Schlachter Bibel 1951.
Übersetzt von Franz-Eugen Schlachter.
© Genfer Bibel­ge­sell­schaft 1951. Ent­nom­men dem Xiphos / Sword -Projekt.

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